• Boxhandschuhe auf dunkler Putzwand

 

Wir haben an dieser Stelle einige Tipps, wie sich unsere Teilnehmer auf ihr Pitching vorbereiten können und gegen Hinweise darüber, was eine überzeugende Präsentation ausmacht.

  • 1.     Authentizität

Der wichtigste Punkt: seid authentisch. Steht selbstbewusst hinter dem, was ihr macht. Verstellt euch nicht. Denkt immer daran, ihr sprecht vor potentiellen Investoren. Seid von daher ehrlich, nicht arrogant, aber stets überzeugt von eurem Produkt/eurer Dienstleistung.

  • 2.     Kommt zum Punkt

Strukturiert eure Präsentation durch: so lange wie nötig, so kurz wie möglich ist die Devise.
Sei euer Geschäftsmodell noch so komplex: ihr müsst in der Lage sein, euer Vorhaben in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Knallt nicht die Jury mit unzähligen Informationen und Fachtermini zu, sondern stellt Zusammenhänge klar und deutlich heraus. Benutzt dabei nur die relevantesten Zahlen, seid euch aber bewusst, konkrete Infos oder Kennzahlen auf Nachfrage zur Verfügung zu haben.

  • 3.     Erzählt eine kreative Story

Klar – ein Pitching soll euch als Unternehmer präsentieren und euer Produkt gegenüber Interessenten und Investoren bewerben, wobei ihr euer Business Modell erklärt. Aber: ein Pitching ist auch immer eine unterhaltsame, audiovisuelle Inszenierung. Viele erfolgreiche Pitchings enthalten kurze, aber kreative Geschichten, die auf überraschende unterhaltsame Art und Weise über einen Spannungsboden den Weg zurück zur eigentlichen Geschäftsidee finden. Überrascht die Zuhörer dabei, bringt sie zum Schmunzeln oder Nachdenken. Verwendet Emotionen, ohne anbiedernd zu sein. Benutzt lebendige Beispiele.

  • 4.     Übt vor anderen

Feilt an eurem Konzept, filmt euch selbst und wertet dieses Video selbstkritisch aus. Lasst vor allem Kritik von anderen zu, von Partner, Familie, Freunden. Auch wenn ihr nicht die geborenen Vortragsredner seid, könnt ihr – wenn ihr wirklich überzeugt von eurem Konzept seid – auf jeden Fall üben, frei und unterhaltsam zu sprechen und auf diese Weise die Investoren zu überzeugen.

  • 5.     Lampenfieber

Etwa drei Viertel aller Menschen sind aufgeregt, wenn sie vor einer Gruppe, insbesondere vor unbekannten Leuten, sprechen müssen. Dazu solltet ihr immer bedenken: kleine Stolperer gehören dazu, man sollte Patzer übergehen oder mit einem kleinen Lächeln selbst quittieren. Auch der Jury ist bewusst, dass das Pitching der Technology Fight Night einer stressigen Prüfungssituation nahekommt. Eine gewisse Nervosität wirkt menschlich - wenn dann auch der Inhalt passt, kommt ein solcher Vortrag weitaus besser bei den Zuhörern an, als eine aalglatte, aber arrogant gehaltene Präsentation.

 

 

Wir hoffen, dass euch diese Tipps ein wenig bei der Ausarbeitung eurer Konzepte und Vorbereitung weiterhelfen.

 

Mag die Präsentation noch so gut strukturiert sein - wenn sie schlecht gehalten ist, steigen die Zuhörer aus. Die folgenden Punkte sollen euch, unseren Pitchern, dabei helfen, euch gut zu präsentieren.

  • 6.     Einfache, klare Sätze

Auch wenn sie oft geschrieben werden und auf dem Papier eloquent klingen: vermeidet unbedingt komplizierte Schachtelsätze beim Sprechen. Das klingt wie auswendig gelernt und erschwert die Verständlichkeit ungemein. Benutzt also kurze Hauptsätze mit jeweils klaren Aussagen.

  • 7.     Blickkontakt halten

Klar ist, dass man nicht ständig zu Boden, in die Luft oder auf den Stichpunktzettel schauen sollte. Doch viele Vortragende vergessen oder wissen nicht, wann sie wohin blicken sollen. Grundlegend gilt: wenn ihr eure Präsentation haltet, solltet ihr alle Jury-Mitglieder abwechselnd ansehen. Als guter Richtwert empfehlen sich 5 bis 7 Sekunden, d.h. bei kurzen Sätzen kann man sich auf eine Person beschränken. Zu schnell den Blick von einer Person zur anderen wandern zu lassen, wirkt nervös und unsicher. Der Blickkontakt sollte am besten nicht mitten im Wort, sondern bei Sprechpausen verändert werden.

  • 8.     Richtige Anrede

Es ist wichtig zu betonen, wie man zu welchem Zeitpunkt wen anspricht. Wenn ihr zusammen als Gruppe das Pitching durchführt, vermeidet das Wörtchen "ich". Sprecht immer vom "wir" oder "unserem Unternehmen". Generell sollte ebenso bei Solo-Präsentationen das eitle und selbstdarstellerisch wirkende Wort "ich" weitestgehend vermieden werden. Auch auf das Passiv solltet ihr nach Möglichkeit verzichten - ein "man" in einem Konzept mit konkreten Geschäftsmodellen wirkt deplatziert und unsicher.

  • 9.     Lebendige Sprache

Lebendiges Sprechen ist, nach dem Inhalt, der Kernpunkt gelungener Vorträge. Hier gilt: Übung macht den Meister. Hier könnt ihr selbst bei einer Rede mit Betonungen, Tonhöhe, Sprechtempo oder Pausen üben. Lest etwa einen geschriebenen politischen Kommentar aus der Tageszeitung laut vor und variiert die genannten sprachlichen Mittel – mit einiger Übung, mal mit ein wenig Übertreibung, mal nüchterner – werdet ihr eine für euch lebendige Sprache finden, die zu euch passt und authentisch ist. Wenn ihr überzeugend sprecht, kommt die Gestik meist von selbst dazu. Haltet eure Rede auch vor Freunden oder der Familie und lasst euch ehrliches, konstruktives Feedback dazu geben.

  • 10.     Trick: Sprechpausen und Betonungen

Ein kleiner, aber wirkungsvoller Tipp für Pausen und Betonungen ist die Verwendung von Doppelpunkten als kleine Sprechpause.
Satz 1: „Wir erwarten 10 Prozent Wachstum bis 2019.“
Satz 2: „Bis 2019 erwarten wir ein Wachstum: (kurze Pause) von 10 Prozent.“
Man kann beide Sätze überzeugend vortragen, doch mehr Effekt erzielt der zweite Satz. Denn erstens prägt sich die Information durch die Betonung besser ein und zweitens ist die Aufmerksamkeit durch die Sprechpause größer.
Wenn diese Methode nicht zu oft angewandt wird, ist sie sehr effektiv, um bei wichtigen Fakten für die Investoren einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

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